Hundephysiotherapie                                   

Fast jeder von uns war schon einmal in physiotherapeutischer Behandlung. Entweder nach einer Operation (z.B. am Knie) oder auch mit Rückenproblemen zur Massage oder zur Rückenschule. In der Humanmedizin ist die Physiotherapie seit langem etabliert und steht für  Rehabilitation und Prävention.

Krankengymnastik oder Physiotherapie ist auch beim Hund in den letzten Jahren zu einer anerkannten Behandlungsmethode geworden.

Die Hundekrankengymnastik ist ein wichtiger Beitrag zur Heilungsförderung, Rehabilitation, Prävention und Steigerung der Lebensqualität.


Die Hundekrankengymnastik unterstützt und ergänzt die tierärztliche Behandlung, kann diese aber nicht ersetzen.


Anwendungsbereiche der Hundekrankengymnastik                         

  • Skeletterkrankungen (wie z.B. Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogenerkrankungen, Wirbelsäulenerkrankungen)
  • degenerative Erkrankungen/ Verschleißerkrankungen (z.B.Arthrose, Spondylose)
  • Nervenerkrankungen/ Lähmungen (z.B. Bandscheibenvorfall, Cauda- Equina- Kompressions-Syndrom)
  • vor und nach Operationen (z.B.Patellaluxation, Totalendoprothesen, Kreuzbandriss)
  • nach Unfällen (z.B. Knochenbrüche)
  • ältere/alte Hunde mit Alters entsprechenden Gebrechen
  • therapeutisches Muskelaufbautraining von Sport- und Diensthunden
  • übergewichtige Hunde zur Gewichtsreduktion

Ablauf einer hundephysiotherapeutischen Behandlung                   

Nach einer tierärztlichen Diagnose und Erstuntersuchung mit hundephysiotherapeutischen Befundaufnahme wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die Gestaltung der Therapie richtet sich nach Erkrankung Ihres Hundes, den Beschwerden, dem körperlichen Zustand und dem Alter.

Eine Behandlungseinheit dauert 30-45 Minuten. In der Regel müssen Sie mit 6-10 Behandlungen rechnen.